Gruppenreise nach Polen
Im Dreiländereck der Beskiden: Schlesien - Mähren - Slowakei
Ihre Highlights
- Eine Landschaft, drei Länder, viele Kulturen
- Cieszyn & Tesin – Zwei Städte, eine Geschichte
- Mährisch Ostrau - Spektakuläres Stahlwerk
- Burg Orava – Spektakuläre Festung
Verpflegung
HP
Reisedauer
6 Tage
Länder
Polen
Kategorie
Kurz- und Standort
Reisecode
PL-03-H-0003
Personenzahl
6 Tage/5 Nächte inkl. HP
Reise verfügbarDZ ab €515.00
EZ ab €685.00
o.g. Preis gültig für Januar bis März und November bis Dezember 2027Preise für andere Saisonzeiten und Feiertagstermine auf Anfrage.
Leistungen
- 5 x Übernachtung im Hotel Mercure Cieszyn in Teschen
- Inklusive Frühstücksbuffet
- 3 x Abendessen im Hotel als 3-Gang-Menü oder Buffet
- Mährisches Abendessen in einem typischen Lokal (3-Gang-Menü)
- Rustikaler Abend in einer slowakischen Koliba mit Essen und Musik
- Unbekanntes Mitteleuropa - Entdeckungen in habsburgisch Schlesien
- Historisches Cieszyn – Stadtrundgang an der Grenze
- Braukunst erleben – Eintritt & Besichtigung Brauerei Zywiec
- Am Schnittpunkt vergangener Grenzen – Stadtbesichtigung Bielsko-Biala
- Mährische Impressionen – Ausflug in eine traditionsreiche Region
- Frýdek-Místek entdecken – Mit Besuch der Wallfahrtskirche der Gottesmutter
- Industrielles Erbe Ostrau – Stadtführung durch Mährens Stahlstadt
- Eintritt und Besichtigung Stahlwerk Dolni Vitkovice
- Grenzenloses Abenteuer – Ausflug in die Slowakei
- Nostalgische Fahrt – Mit der Waldeisenbahn durch malerische Landschaften
- Majestätische Burg Orava – Eintritt und Besichtigung (kleiner Rundgang)
- Ausflug Schlesiens Wandel – Von rauchenden Schloten zur modernen Metropole (Kattowitz und Gleiwitz)
- Freiplatz im EZ ab 20 zahlenden Teilnehmern
- Freiplatz im 1/2 DZ ab 40 zahlenden Teilnehmern
- KÄSTL Service-Hotline (außerhalb der Bürozeiten)
Zubuchbare Leistungen
- Schifffahrt auf dem Orava-Stausee, p.P. 19,00 €
- Eintritt & Besichtigung Habsburger Palast in Saybusch, p.P. 13,00 €
Reiseverlauf
Die Beskiden – ein mächtiges Teilgebirge der Karpaten – erstrecken sich über Polen, Tschechien und die Slowakei und gehören doch bis heute zu den schönsten Geheimtipps Europas. Hier begegnen sich unberührte Natur und reiche kulturelle Vielfalt auf faszinierende Weise. Eine Region voller Kontraste und Überraschungen: Sanfte Hügel und dichte Wälder wechseln mit dramatischen Gipfelpanoramen und idyllischen Tälern. Historische Städte erzählen von bewegten Zeiten unter habsburgischer Krone, während lebendige Traditionen und jahrhundertealte Bräuche das kulturelle Erbe bis heute lebendig halten. In urigen Bergdörfern spürt man den unverwechselbaren Charme einer Vergangenheit, die in der Architektur, im Kunsthandwerk und in der herzhaften, ursprünglichen Küche noch spürbar ist.
Die Euroregion Beskiden lädt Sie ein zu einer Reise voller Begegnungen: grenzüberschreitende Kulturen, atemberaubende Naturschauspiele und authentische Erlebnisse machen diese Region zu einem unvergesslichen Erlebnis.
1. Tag: Willkommen im Teschener Ländchen – Zwischen Geschichte und Grenzen
Das Teschener Land zu beiden Seiten der Olsa, im Vorfeld des Beskidengebirges gelegen, ist eine alte europäische Kulturlandschaft, in der österreichische, polnische, schlesische und mährisch-tschechische Einflüsse auf faszinierende Weise ihre Spuren hinterlassen haben. Über Jahrhunderte hinweg gehörte das Gebiet zum Herrschaftsbereich der Habsburger. Der Hauptort Teschen war lange Sitz eines eigenen Herzogtums, das zuletzt von der Habsburger-Lothringischen Nebenlinie regiert wurde. Seit dem Ersten Weltkrieg ist die Stadt zwischen zwei Staaten geteilt. Der größere Teil des ehemaligen Herzogssitzes mit seiner großartigen historischen Altstadt und dem Burgberg trägt heute den Namen Cieszyn und liegt in Polen. Hier befindet sich Ihr gepflegtes Hotel mit Busparkplatz und Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe.
2. Tag: Schlösser, Bier & Historie – Auf Spuren- und Grenzsuche in Schlesien
Nach dem Frühstück entdecken Sie die wunderschöne Stadt Teschen (Cieszyn), die lange unter habsburgischer Herrschaft stand. Die charaktervolle, schmucke Altstadt wird Sie ebenso begeistern wie der Burghügel mit dem herrlichen Ausblick über die nahe Grenze nach Tschechien. Nach einer kleinen Pause in einem der schönen Cafés am Marktplatz fahren Sie am Rande der polnischen Beskiden entlang nach Saybusch (Zywiec). Der idyllisch am gleichnamigen See gelegene Ort überrascht mit einem der schönsten Schlossparks im südlichen Polen – dem ehemaligen Habsburg-Palast. Den prachtvollen Palast der Habsburger können Sie optional besichtigen (gegen Aufpreis). Fest auf dem Programm steht der Besuch der legendären Brauerei Zywiec, die 1856 vom Habsburger Erzherzog Albrecht, Herzog von Teschen, gegründet wurde. Auf dem Rückweg machen Sie noch Station in Bielsko-Biala. In der Hauptstadt des Beskidenvorlandes treffen zwei historische Landschaften aufeinander – das habsburgische Österreichisch-Schlesien und Galizien. Das Flüsschen Biala trennt das stattliche Bielitz mit seinem schönen Marktplatz vom kleineren Biala. Heute sind beide Stadtteile zu einer Großstadt verschmolzen. Lange Zeit von einer mehrheitlich deutschen Bevölkerung geprägt und unter habsburgischer Krone, macht gerade die Vielfalt der historischen Einflüsse – schlesisch, polnisch, österreichisch, böhmisch und jüdisch – den besonderen Charme von Bielsko-Biala aus. Schauen Sie genau hin: Erkennen Sie den
Unterschied zwischen dem schlesisch-habsburgischen und dem polnischen Stadtteil? Rückfahrt nach Teschen und Abendessen im Hotel.
3. Tag: Wallfahrtsort & Industriegeschichte – Mährische Kontraste
Immer mit Blick auf das Mittelgebirge der Schlesischen Beskiden und unweit der Quellen der Weichsel führt Sie die heutige Etappe nach Mähren, das ebenfalls lange zum Vielvölkerstaat der Habsburger gehörte. Zunächst hält der Bus am Grenzflüsschen Olsa, sodass Sie zu Fuß die Staatsgrenze auf der historischen Brücke überqueren können. Ein kurzer Spaziergang durch den tschechischen Teil der Stadt schließt sich an, bevor der Bus Sie wieder aufnimmt und nach Frýdek-Místek bringt. Hier erwartet Sie eine der bedeutendsten katholischen Wallfahrtskirchen des Landes: die Kirche Mariä Heimsuchung mit der Friedecker Mutter Gottes. Nur wenige Schritte entfernt liegen der wunderschön gestaltete Marktplatz und das Schloss. Aus dieser kleinstädtischen Idylle geht es weiter nach Ostrava (Mährisch Ostrau), der drittgrößten Stadt Tschechiens, einer lebendigen Industriemetropole. Bei einer Stadtführung lernen Sie die spannenden Seiten dieses bemerkenswerten Ortes kennen. Ein besonderer Höhepunkt wartet anschließend auf Sie: der Besuch des Stahlwerks Dolní Vítkovice – ein einzigartiges Erlebnis direkt am Hochofen mit kompetenter Führung und beeindruckendem Panoramablick. Danach sind Sie in einem typischen mährischen Wirtshaus zu Gast und genießen bei regionalen Spezialitäten und einer Bierprobe einen gelungenen Ausklang des Tages. Rückkehr zum Hotel in Teschen.
4. Tag: Die Magie der Orava – Burgen, Bahnen und Bergpanoramen
Heute erleben Sie neue Grenzgeschichten in der nahen Nordslowakei, die ebenfalls über Jahrhunderte zum habsburgischen Herrschaftsraum gehörte. Den Auftakt bildet eine Fahrt mit einer historischen Waldeisenbahn, die einst dem Holztransport aus den waldreichen Bergen diente. Anschließend besuchen Sie die eindrucksvolle Burg Orava (Arwa), die wie ein Adlerhorst auf einem steilen Felsen über dem gleichnamigen Fluss thront. Der grandiose Panoramablick ist unvergleichlich. Sie folgen dem Flusslauf fast bis zur polnisch-slowakischen Grenze zum Orava-Stausee. Auf Wunsch organisieren wir gerne eine entspannende Schifffahrt auf dem Bergsee (gegen Aufpreis). Ein slowakischer Abend in einer urigen Baude mit Live-Musik und rustikalem Abendessen bildet den krönenden Abschluss eines beeindruckenden Tages.
5. Tag: Oberschlesiens Wandel – Vom Industrierevier zur modernen Metropole
Auf einer Rundfahrt durch Oberschlesien besichtigen Sie die beiden bedeutenden historischen Wirtschaftsstandorte Kattowitz und Gleiwitz. Kattowitz, einst schwarz-grau und von schwerer Industrie geprägt, präsentiert sich heute als attraktive, moderne und sehr grüne Stadt der Wissenschaft und Forschung und zählt zu den Top-Investitionsstandorten Polens. Dennoch bleibt die industrielle Tradition lebendig – besonders anschaulich in der von den Berliner Architekten Emil und Georg Zillmann entworfenen Arbeitersiedlung Nikiszowiec. Gleiwitz beeindruckt mit monumentalen Backsteinbauten, Gründerzeit-Grandezza, modernen Einkaufsmeilen und einem charmanten Altstadtensemble. Nutzen Sie die Gelegenheit und besuchen Sie das Museum zum „Reichssender Gleiwitz“, dessen fingierter Überfall durch die SS 1939 den Zweiten Weltkrieg auslöste.
6. Tag: Auf Wiedersehen, Beskiden!
Nach einem letzten reichhaltigen Frühstück „po polsku“ treten Sie die Heimreise an.
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